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Graues Rauschen

Oh, da habe ich mein Tagebuch wohl wieder vernachlässigt… Aber irgendwie ist in den letzten Monaten auch nicht viel zu Stande gekommen. Deshalb nur ein paar Übungen mit dem Bleistift. Ja man kann auch den guten, alten Bleistift neu für sich entdecken! Diesmal nicht grafisch, sondern mir ging es darum diese Fotos nicht als Portraits abzuzeichnen, sondern rein auf die Grauwerte zu achten ohne inhaltlich zu werten. Ob das irgendeinen Sinn ergibt, weiß ich nicht.

Fumetto

Das ist das Resultat meiner Bemühungen einen Beitrag zum Fumettowettberb zu erstellen. Vier Seiten waren vorgegeben und ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Ist leider auf Französisch. Bei Interesse würde ich aber auch noch eine deutsche Version erstellen. (Allerdings dann nicht handgeschrieben – das nervt zu sehr…)

 

Beim Hochladen ist mir mal aufgefallen, dass man die Bilder gar nicht in Vollgröße anschauen kann. Wieso eigentlich nicht? Kennt sich da jemand mit aus? -__-

Schön, wenn man so reichliche Informationen kriegt. Die Überschrift desThemas war “Les Frontiers du Roman”, was man als “Die Grenzen des Romans” übersetzen kann. Ich habe eine eher formale Lösung gefunden. Hier nun die “schlechten” Ergebnisse. Die wollte der Herr Lektor vom Verlag NICHT haben. Er hat zwei andere eingesammelt, die ich später hochladen werde, weil ich (Idiot!) vorher keine Fotos gemacht habe.

Ekelig? Ach was!

Also in den letzten Wochen habe ich die Worte “ekelig” und “gruselig” in Zusammenhang mit meinen Arbeiten gehört. Aber das ist doch etwas übertrieben.
Wenn sich diejenigen mal unretuschierte Haut richtig angucken, dann würden sie wahrscheinlich nur noch im Rollkragenpullover durch die Gegend laufen.
Das Leben ist ein einziges Gruselkabinett. H&M muss so froh sein, dass es Photoshop gibt…

Und hier die weiteren Ergebnisse:

Dass die Körper etwas verkrüppelt aussehen ist Absicht. Ich habe Kopf und Gliedmaßen größtenteils weggelassen, weil es mir nicht eine bestimmte Person ging, sondern allein um die Oberfläche und die Körperlichkeit.

Hier die Ergebnisse zum Thema “Haut”. Wir durften ganz frei arbeiten und ich habe nach Bernd’s Muster der assoziativen Illustration gearbeitet: Ein Bild ergibt das nächste.

Zuerst die Buntstiftzeichnungen:

La Tête/ Der Kopf

Das Thema für die erste Zeit hier in Brüssel war “Der Körper” und wir sollten uns auf ein Körperteil konzentrieren. Manche haben sich mit ihren Zehen beschäftigt, andere mit ihrer Seele oder ihren Eierstöcken. Was einen halt bewegt.

Mein erstes Thema war “Kopf” – das Problem war nur, dass “Kopf” in dem Sinne fast das gleiche ist wie “Seele” oder “Herz”. Das sind sehr komplexe Themen und sie schienen mir außerdem eher das Gegenteil von “Körper” zu sein. Das wäre dann wieder ein “verkopftes” Projekt geworden (jaha, Schenkelklopfer!), worauf ich im Moment keine Lust hatte.

Aber hier meine drei besten Versuche:

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